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Sonja Siewert & Armin Kämpf - Blaues Boot Im Sonnenschein 1958

Chartsmaster |
Deutsche Schlagerhits
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Beschreibung

Sonja Siewert wurde 1928 in Berlin geboren. Mit 12 Jahren gab sie mit dem Akkordeon ihre ersten Vorstellungen im Familienkreis. Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden, aber ihre Eltern schickten sie erst einmal auf das Konservatorium. In dieser Zeit lernte sie Gesang, Klavier, Akkordeon und Saxophon. Letzteres Instrument spielte sie unmittelbar nach Kriegsende in der Berliner Damenkapelle "Albertis". 1948 lernte sie den Sänger und Gitarristen Herbert Klein kennen, den sie 1951 heiratete. Durch Vermittlung von Bully Buhlan schlossen sich beide dem Berliner Tanzorchester Kurt Widmann an. Im Mai 1949 hatten sie ihre erste Radiosendung beim Berliner Rundfunk und mit "Nanu, du machst heut so auf Liebe" (Dobschinski/Breiten) ihre erste Rundfunkaufnahme. Ab 1950 wurde Sonja für drei Jahre eine der ersten populären Gesangssolistinnen des Rundfunk-Tanzorchesters Leipzig, bei dem auch zur gleichen Zeit Fred Frohberg engagiert war. Mit ihrem Ehemann war sie Mitglied in einigen Gesangsgruppen, so z. Bsp. ab 1953 bei den "Singende Vier" (mit dem befreundeten Geschwisterpaar Ilse & Werner Hass) und ab 1958 bei den "Flamingos". Nachdem sie bis dahin eine der besten Swing-Interpretinnen der DDR gewesen war, erweiterte sie ab 1963 ihr Repertoire in Richtung Schlager-Chanson. Zahlreiche Aufnahmen mit dem Orchester Siegfried Mai, dem Großen Tanzstreichorchester des Deutschlandsenders und dem Ensemble um Harry Seeger folgten. Gemeinsam mit Herbert Klein gastierte sie in vielen Ländern Europas. Ab 1978 zog sie sich aus gesundheitlichen Gründen weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück, produzierte jedoch weiterhin im Rundfunk. Ihre vorerst letzten Produktionen waren "Liebling, wie die Zeit vergeht" (Bath/Trzoß) 1989 und "Bilder des Lebens" (Peetz/Trzoß) 2006.
Armin Kämpf wurde 1926 in Leipzig geboren. 1947 bis 1949 studierte er an der Hochschule seiner Geburtsstadt Klavier und Gesang. Anschließend wurde er freier Mitarbeiter beim Sender Leipzig und Sänger beim Orchester Kurt Henkels. 1952 arbeitete er in Garmisch-Partenkirchen als Sänger und Ansager bei der dortigen Eisrevue. 1953 schloss er sich schließlich "Holiday on ice" als Eisläufer und wiederum als Sänger an und bereiste dadurch viele Länder der Welt. Dass er 1950 Leipzi-ger Meister im Tennis und leidenschaftlicher Eishockeyspieler war, kam ihm dabei zugute. 1958 kündigte er seinen Vertrag bei der Eisrevue und verlegte seinen Wohnsitz zurück in die DDR. Nicht unerheblichen Anteil daran hatte eine Frau, deren Stimmer Armin zufällig im Radio hörte und die er unbedingt kennenlernen wollte: Bärbel Wachholz. Im April 1962 heirateten beide in Berlin. Ab 1968 arbeitete er als Kulturchef im Berliner Lindencorso, danach im Berliner Sportstätten-Betrieb und Ende der 80-er Jahre sogar im Ministerium für Kultur. Im Oktober 2007 starb er in Berlin-Marzahn.

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